Cats Unlimited
Diese Hauptattraktion findet täglich nachmittags statt: Um 14.00 im Winter (Apr-Sept); Um 15.30 im Sommer (Sept-Apr). Sie werden die Gelegenheit haben, aus sicherer Distanz, einigermaßen geschützt durch unser Safari Jeep, Geparden sowie Leoparden bei der Fütterung zu beobachten. Unsere großen Katzen werden im sehr großen Freigehege (mehrere Hekter) gehalten, wo sie sich zwar frei bewegen aber sich nicht selbst ernähren können, da dort nicht ausreichend Beutetiere vorhanden sind, um zu überleben. Aber es kommt trotzdem manchmal vor, dass sie mal einen Hasen oder auch ein Federvieh (wie sogenannte Sandhühner oder Perlhühner ) erwischen. Die Tiere sind zwar an das Auto gewohnt, aber sie sind weder zahm noch sollte man sie für Streicheltiere halten. Passiert ist noch nichts, dennoch ist die Fahrt natürlich auf eigenes Risiko. Wenn man Bedenken hat am Besten nicht einsteigen. Sicherheitsanweisungen der Guides ist zu folgen.
Eindruck vom Cheetah und Leopard Drive
Ein Gast hat dieses Video gemacht
Leoparden
Der Leopard ist die größte gefleckte Katze Afrikas. War die Verbreitung früher ausgehend von Süd-Asien über Afrika groß, hat sie sich im Lauf der Zeit stark vermindert. Heute zählt der Leopard zu den vom Aussterben bedrohten Rassen und kommt hauptsächlich nur noch südlich der afrikanischen Sahara vor. In Namibia wo vernünftiger und nachhaltiger Naturschutz betrieben wird ist die natürliche Population der Leoparden sehr gesund aber dennoch, aufgrund ihres heimlichen Charakters, sehr selten in freier Natur zu sehen.
Leoparden Erhaltung
Die inmitten Bergen gelegene Farm ist ein ideales Leoparden Gebiet. Auf der ehemaligen Rinderfarm wurden hier früher sogenannte Problemleoparden gejagt, das sind die die sich plötzlich als Jäger auf Rinderkälber spezialisiert haben. So verloren wir jährlich circa 40 bis 50 Kälber. Der Leopard ist hier gesetzlich geschützt und wird international als eine vom Aussterben bedrohte Tierart gezählt. Das bedeutet widerum daß der internationale Handel mit Leopardenfellen strikt verboten ist. Mit Ihrem Besuch auf der Safari Gästefarm Düsternbrook helfen Sie mit den wilden Leoparden zu schützenweil wir heute die Verluste am Wild ( es gibt kaum noch Rinder hier ) durch die freilebenden Leoparden akzeptieren. Ein Teil der Einnahme durch Ihren Besuch kompensiert den Verlust den wir heute eben nur an Wildtieren haben. Das ist praktischer Naturschutz weil so der hier noch und auch völlig freilebende Leopard zumindest auf diesen 12 000 ha keine Gefahr vom Menschen zu befürchten muss. Nur mal zum Vergleich: 2009 wurden auf einer Nachbarfarm, die kleiner ist, 6 Leoparden abgeknallt, was natürlich alles andere als nachhaltig ist. Die Jagd der Leoparden heute nur auf Wildtiere ist Teil seiner natürlichen Nahrung und ich finde auch Teil seiner arterhaltenen Funktion. Ich denke wir haben eine gesunde Leoparden Population auf unserer Farm. Momentan betreiben wir hier etwas Mini-Forschung, da wir von einen mit einem Senderhalsband versehenden Leoparden sein sogenannten Homerange mal genauer erkunden. Da diese Ausrüstungen immer sehr teuer sind, sind wir natürlich für jede weitere Unterstützung sehr dankbar.
Geparden
Geparden sind weltweit auch sehr selten und eigentlich noch gefährdeter als der Leopard. Im Gegensatz zum Leoparden, der eher ein Generalist ist, kann man die Geparden als Spezialisten bezeichnen d.h sie können sich nicht so leicht an ander Umstände anpassen wie der Leopard. Namibia ist weltweit das Land mit größten, gesündesten Gepardenpopulation. Hier leben die meisten Geparden außerhalb von Naturschutzgebieten, da sie keine direkte Konkurrenz zu Löwen oder Hyänen sind, die es auf den Rinderfarmen nicht mehr gibt. Der Gepard ist der Schnellste von allen Tieren mit 90-112 kph (60-70mph) - dafür fehlt ihm die Kletterfähigkeit anderer Katzen. Seine durchschnittliche Jagdgeschwindigkeit beträgt 64 kMh (40mph). Geparden beschleunigen von 0-110 kMh (68 mph) in 3 Sekunden - schneller als die meisten SuperAutos.
Geparden Erhaltung
Geparden bevorzugten früher eine anderes Areal als Leoparden und waren weitaus stärker verbreitet als heute. Als Rinderfarmer hatten wir allerdings auch wesentlich größere Verluste. Heute betreiben wir praktisch keine Rinderzucht mehr auf unserer Farm , dennoch sind Geparde hier äußerst selten geblieben, obwohl wir seit 2009 öfter als vorher einzelne Signale und auch freilaufende Geparden gesehen haben.



