Ausreiten auf Düsternbrook
Wir haben hier 5 schöne, freundliche und starke Farmpferde (ca. 60%-70% Araber)
mit sicherem Tritt zur Verfügung, die zwar über eine grundlegende Ausbildung
(Westernstil) verfügen, aber die meiste Zeit frei umherstreifen dürfen
und daher keinesfalls mit perfekt ausgebildeteten Weide- oder gar Reitstallpferden
aus Übersee verglichen werden können. Bisschen reiten sollte man auf
jeden Fall schon können und da die Rückmeldung von den Reitern sehr
unterschiedlich sind, ist es schwer an dieser Stelle eine verbindliche Aussage
bezüglich der Pferde zu machen. Die einen sind hocherfreut, die Umgebung
nicht auf einem abgestumpften Anfängerpferd erkundet zu haben, den anderen
war es zu spritzig ( besonders in der Regenzeit mit hier eher selten grünen
Gras) oder gaben Möglicherweise "falsche" Hilfen und wunderten
sich dann über nicht zu erwartende Reaktionen. Natürlich ist dann immer
das Pferd, die Ausbildung usw. schuld. Schade das Pferde nicht reden können.
Über 90% der Reiter geniessen jedenfalls die Einzigartigkeit des hiesigen
Ausreitens. Das Fehlen von Motorengeräuschen, erlaubt es, dem Wild auf dem Pferderücken
etwas näher als sonst zu kommen. Ob Sie im Schritt Wild und Landschaft geniessen
wollen oder vielleicht durchs Trockflussbett galloppieren - bitte sprechen Sie
uns an, wir arrangieren das gerne für Sie.
Die Geschichte von Pferden in Namibia

Heute gibt es viele Debatten und Uneinigkeiten über die Herkunft der Pferde
in Namibia. Nur in einem Punkt ist man sich einig: Ursprünglich gab es in
Südafrika keine Pferde. Sie tauchten erst zusammen mit den Europäern
ab dem 17. Jahrhundert auf. Die wilden Pferde der Namib sind Nachfahren von Pferden,
die von Menschen gehalten wurden und - wie der Mustang in Nordamerika - sich an
das Leben in der Wildnis gewöhnt hat.Es gibt viele Theorien darüber, wie diese Pferde wild wurden. Einige davon beinhalten ein Schiffswrack südlich der Oranje-Flussmündung im späten 19. Jahrhundert, entflohene Pferde einer Zuchtfarm in Duwisib, von den Deutschen zurückgelassene Pferde nach dem 1. Weltkrieg, einer Zuchtfarm in Kabub wo Arbeitspferde für Minenarbeiten trainiert wurden und in Lüderitz gezüchtete Rennpferde. Jüngste Studien zufolge, stammt der Kern der Herden von südafrikanischen Armeepferden ab, die sich bei einem Angriff der Deutschen Luftwaffe verteilten und nie wieder eingefangen wurden. Theoretiker behaupten, dass die Tiere flohen, sich zerstreuten oder im Tumult des Krieges zurückgelassen wurden und sich im Gebirge von Aus sammelten, wo es viele natürliche Wasserstellen gibt. Vermutlich kamen diese Tiere mit denen zusammen, die in der Wirtschaftskrise oder beim Aufkommen von Automobilen aufgegeben oder ausgesetzt wurden.
Es ist vermutlich den Diamantminen an der Küste zu verdanken, dass diese Pferde nicht wieder gefangen wurden. 1908 wurde eine für Privatpersonen unzugängliche abgesperrte Zone eingerichtet, die als Nebeneffekt den Pferden in fast kompletter Isolation erlaubte, sich zur eigenen Rasse, der "Namib", zu entwickeln.




